Bürgerinfos
Brandklassen
| Brandklasse | Löschmittel | Materialien | Brandart | |
![]() | Wasser, Löschpulver | Holz, Autoreifen, Textilien, Stroh, Kohle, Papier, etc. | feste, meist organische Stoffe; Glutbildung | |
![]() | Schaum, Löschpulver, Kohlendioxid | Benzin, Fette, Lacke, Öle, Teer, etc. | flüssige oder flüssig werdende Stoffe | |
![]() | Löschpulver, Kohlendioxid | Erdgas, Acetylen, Propan, Wasserstoff, etc. | Gase | |
![]() | D-Pulverlöscher, Sand, Graugußspäne, Kochsalz | Kalium, Aluminium, Magnisium, Natrium, etc. | Metalle | |
![]() | Fettbrandlöscher | Speiseöle /-fette (pflanzliche oder tierische Öle und Fette) in Fritier- und Fettback- geräten und anderen Kücheneinrichtungen | Fette | |
Im Interesse einer wirksamen Brandbekämpfung müssen tragbare Feuerlöscher mindestens alle 2 Jahre durch Sachkundige auf die jederzeitige Einsatzbereitschaft hin überprüft werden. Der Feuerlöscherbehälter wird über die erfolgte Prüfung entsprechend gekennzeichnet.
Im Übrigen sollte jedes Familienmitglied oder in Betrieben, jeder Mitarbeiter über den nächstgelegenen Standort des oder der Feuerlöscher informiert sein und in regelmäßigen Abständen über die richtige Bedienung informiert werden.
Bei Ölen und Fetten, die in der Küche verwendet werden, liegt der Flammpunkt über 200 °C. Wenn in über 100 °C erwärmtes Öl oder Fett Wasser gegossen wird, kommt es zu einer explosionsartigen Wasserverdampfung, der so genannten "Fettexplosion", die von einem Feuerball begleitet wird. Ein Schnapsglas voll Wasser in eine Friteuse gegossen, kann zum Einsturz von zumindest nicht tragenden Küchenwänden führen. In einer Pfanne brennendes Öl darf somit keinesfalls mit Wasser gelöscht werden - es muss mit einer im Handel erhältlichen Branddecke erstickt werden. Am geeignetsten ist allerdings ein trockener Topfdeckel oder ein Feuerlöscher der Klasse F.




